- Zwischenbericht
2001
Auf dieser Seite finden Sie den kompletten Zwischenbericht mit Inhaltsverzeichnis
und den einzelnen Kapiteln als PDF-Dokumente
- Zwischenbericht
2000
Auf dieser Seite finden Sie den kompletten Zwischenbericht mit Inhaltsverzeichnis
und den einzelnen Kapiteln als PDF-Dokumente
- ArcView Extension "topocrop" zur Berechnung von Ableitungen
aus Digitalen Geländemodellen von Frank Schmidt,
11/2002, Erweiterungen und eine Dokumentation folgen Anfang 2003,
Download
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- Software für die Ertragsdatenaufbereitung
Ertragsdaten aus der Onlineerfassung mit Ertragskartiersystemen sind
sind aufgrund verschiedener Einflussfaktoren mehr oder weniger fehlerbehaftet,
d.h. im Rohzustand nur bedingt verwendbar. Im Teilprojekt 'Aufbereitung Ertragkartierung'
wurde eine Softwareanwendung für die automatisierte Verarbeitung
von Ertragsdaten entwickelt. Die Datenformate aller Hersteller von Ertragskartiersystemen
können importiert, analysiert und in Punkt- bzw. Rasterertragskarten
im ESRI Shape-Format gewandelt werden. Die Software ist in der Lage
einzelne Messpunkte den Mähdrescherfahrspuren zuzuordnen und die Beziehungen
zu Messpunkten aus benachbarten Fahrspuren darzustellen. Im nächsten
Schritt wird das Programm um Filterkriterien ergänzt, die darüber
entscheiden, ob ein zweifelhafter Messewert korrigiert oder elimniert
wird.
Die arbeitswirtschaftlichen Effekte durch die Schaffung größerer Bewirtschaftungseinheiten
sind enorm. Die "virtuelle Flurbereinigung" erlaubt die Bildung von
sog. Gewannen aus benachbarten Flurstücken ohne Eingriff in die Besitzverhältnisse.
Bei der Erprobung im unterfränkischen Zeilitzheim konnten Deckungsbeitragssteigerungen
von bis zu 300 €/ha erzielt werden. Mehr dazu finden Sie im Kapitel
'Micro-precisio-farming'
des Zwischenberichts 2002 .
- Einsparungen durch differenzierte Bodenbearbeitung
In Zusammenarbeit von FAL und der Fa. Amazone entstand das weltweit
erste System für die ortsdifferenzierte Bodenbearbeitung.
Demnach wird der Boden lediglich dort tief bearbeitet wo es nötig
ist, d.h. dort wo Sauerstoffmangel herrscht. Dadurch sollen Energie-
und Arbeitszeitbedarf gesenkt sowie Bodenschadverdichtung und Erosionvermieden
werden. Nach den ersten Erfolgen mit einem aktiven Bodenbearbeitungsgerät
übertrug Amazone das Konzept auf das gezogene Gerät Centaur,
das mit der DLG-Silbermedaille ausgezeichnet wurde. Nach den im Zwischenbericht 2002
dargestellten Messergebnissen lassen sich Zugkraftbedarf und Kraftstoffverbrauch
halbieren.
Video
- Standortkenntnis gefragt
Das Managementsystem nimmt Gestalt an.
Die neuen Softwaremodule zur Ableitung einer ortsspezifischen Bodenbearbeitung,
Aussaat und Düngung binden im hohen Maße die Standortkenntnis des
Nutzers ein. Produktionsziel, Vorfrucht, aber auch aktuelle Beobachtungen
zu Witterung und Bestandesentwicklungen lassen sich mit wenigen Mausklicks
räumlich differenziert in die Standortkarte einzeichnen. Die Nutzeroptionen
der auf dem ArcView-GIS basierenden Module sind im Kapitel 'Software'
des Zwischenberichtes 2002 ausführlich beschrieben.
Präsentation
- Projektinformationssystem
Aus dem Bereich der Fernerkundung fallen sehr viele Daten an. Zur
Recherche in dem vorhandenen Datenbestand wurde ein Java-Tool entwickelt.
Mit Hilfe dieses Programmes kann in einem ersten Schritt zunächst
eine Auswahl nach räumlichen, sachlichen und zeitlichen Kriterien
erfolgen. Neben der Präsentation der speziell für Luftbilder
erfaßten Metadaten (Flughöhe, Maßstab, Auflösung
usw.) kann der Benutzer sich auch die Lage der Bilder über einer
topographischen Karte ansehen, in der auch die Schläge eingezeichnet
sind. Die Benutzerführung geht bis hin zur Bestellung der Daten
bei der datenhaltenden Stelle im Projekt.
Lesen Sie dazu auch einen Beitrag im
pdf-Format aus dem Workshop des Arbeitskreises "Hypermedia im Umweltschutz"
über dieses Tool.
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